jeder wind hat seine reise

Zweiteilige Dokumentation über den Wind, die Dhows und die Kultur am Indischen Ozean

Folge 1:  Kaskasi - Von Indien an die Suaheli-Küste(58 Minuten)

Folge 2:  Kusi - Von den Mondinseln nach Sansibar(58 Minuten)

 

25 Meter lang, das Segel tausend Mal geflickt, ein Schiff der Vergangenheit - die "Swalihina" ist einer der letzten großen Lastensegler Ostafrikas. 15 Mann Besatzung, dazu Bruno, der Schiffsaffe und der immerzu kommandierende Kapitän Kame Fumo segeln Ladung die afrikanische Küste rauf und runter, wie in ganz alter Zeit.

Dhows, die alten hölzernen Segler, fuhren schon vor 2000 Jahren zwischen den Häfen Indiens, Arabiens und Ostafrikas; dank der Winde des Monsuns. Von November bis Mai bläst der "Kaskasi" südwestwärts. Danach bläst der "Kusi" in die andere Richtung. Mit dem Wind fuhren Menschen und Waren, zugleich Traditionen, Ideen und Lebensart. An der Küste Ostafrikas entstand so eine afro-arabische, vom Handel, dem Wind und dem Islam geprägte Mischkultur - Suaheli.

 

Die Filme entdecken, was von den alten, kulturprägenden Zeiten des Seehandels in Indien, Arabien und Afrika geblieben ist. Sie zeigen, wie das Leben in den Häfen und an den Küsten heute ist und widmen sich dabei vor allem der Suaheli-Küste Ostafrikas.

 

Suaheli - die Küstenkultur Ostafrikas

Ab dem 11. Jahrhundert ließen sich erst persische, dann südarabische Seefahrer und Seehändler an der ostafrikanischen Küste nieder, bauten Handelsstädte, heirateten afrikanische Frauen und begründeten so die muslimische und maritime Suaheli-Kultur. Suahel, ein arabisches Wort, bedeutet Küste. WaSuaheli sind die Küstenleute, KiSuaheli heisst ihre Sprache, die zur Verkehrssprache ganz Ostafrikas wurde. Die "Suaheli-Küste" beginnt in Südsomalia, und zieht sich über die Küsten Kenias und Tansanias 2800 Km lang bis nach Nordmosambik, wo der Monsun endet.

Zum: Folge 1: "Kaskasi" - Von Indien an die Suaheli-Küste
Folge 2: "Kusi" - Von den Mondinseln nach Sansibar