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Neben Klimawandel und dem Verlust an Artenvielfalt gilt die in der ganzen Welt rasch voranschreitenden Desertifikation als das dritte große Umweltproblem unseres Planeten. Als Folge des Erdgipfels in Rio 1992 wurde (parallel zur Klimakonvention) eine Int. Konvention gegen die Wüstenbildung ratifiziert - von inzw. 167 Staaten. Das UN-Wüstensekretariat logiert in Bonn. Der Film zeigt Dimension, unterschiedliche Ursachen und Folgen der fortschreitenden Landverwüstung in verschieden Teilen der Welt. Die Hauptstrecken sind sehr persönlich und weich erzählend um eine betroffene Protagonistenfigur herum gebaut. Dazwischen transportieren grafisch gestaltete, musikgestützte und sachliche Moderationsstrecken die Zahlenlast, thematische Legitimation, analytische Verdichtung, den globalen Kontext. Der Film wurde im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam-menarbeit (BMZ) gedreht. Er zeigt, wie dramatisch Wüsten wachsen. Laut UN sind 30% der Nutzflächen der Erde durch Wüstenbildung degradiert, eine Fläche dreimal so groß wie Europa. 250 Millionen Menschen in 110 Ländern sind bedroht. Man schätzt, dass die Ernährung jedes sechsten Erdbewohners durch Landverödung gefährdet ist. Der Film illustriert die Mechanismen der Verödung im afrik. Sahel, zeigt die drastischen Folgen falscher Landnutzung in der ehem. So-wjetunion, beleuchtet Folgen in Bombay. Er verdeutlicht am Beispiel Spanien, dass auch Industrieländer betroffen sind. Ein Armutsprojekt im indischen Maharashtra zeigt, dass man gegen die fortschreitende Verwüstung etwas tun kann.
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Seit den 80er Jahren ist aus dem Drachenbootrennen ein internationaler Wettkampfsport geworden, der mittlerweile in über 40 Nationen der Welt gepflegt wird. Aber nirgendwo auf der Welt sind die Bootsrennen so spektakulär wie in China, dem Heimatland der Drachen. "Lieber würden wir unser Land unkultiviert lassen als das Drachenbootrennen verlieren", heißt ein altes Sprichwort in Südchina. Und so ist der 5. Mondmonat in weiten Regionen ein Rudermonat, mit täglichen Wettkämpfen und Freundschaftsrudertreffen auf Flüssen und Kanälen. Der Film sucht nach historischen Spuren in Miluo, am angeblichen Ursprungsort des Drachenbootrennens, beobachtet die Fertigung der Drachenboote in einer privaten Bootsfabrik und begleitet den Alltag der Rudermannschaft des kleinen Dorfes Shigandong in der Provinz Guangzhou.
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Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Kasachstan als neue Staaten unabhängig. So entstand 1991 zwischen China und dem Kaspischen Meer eine "neue" Region. Zentralasien, ein Vielvölkermix im geopolitischen Spannungsfeld, eine Grossregion, rohstoffreich und bitterarm. Fünf Länder, 55 Millionen Menschen suchen ihren Weg zwischen sowjetischem Erbe, Go-West und einer Rückbesinnung auf den Islam. Schlaglichthaft porträtiert der Film fünf Menschen, mosaikhaft entsteht ein Zeitbild einer Region inmitten eines schwierigen Wandlungsprozesses. Da ist z.B. der 17-jährige Sergej aus der kasachischen Wirtschaftsmetropole Almaty. Sergej liebt Techno und will Hotelfachmann werden, seine Mutter indes findet die neue Zeit ungerecht. In den Bergen Kirgistans begleitet der Film den Veterinär Dr. Monolbai. Auf seinem Pferd besucht der Tierdoktor die Berghirten, die, allein gelassen mit der neuen Marktwirtschaft, erst einmal in tiefe Not stürzten. In Zentralasien lebt der zur Sowjetzeit unterdrückte Islam wieder auf. In Buchara, der alten Handelsstadt an der Seidenstrasse, die heute in Usbekistan liegt, trifft der Film Mohammed, Schüler an der altehrwürdigen Medrese Mir-i Arab. Für ihre riesigen Baumwoll-Monokulturen haben die Sowjets das Wasser der Flüsse abgeleitet -und damit eines der größten Öko-Desaster der Welt ausgelöst. Der Aralsee stirbt. Ein Doktor und ein Sowchosdirektor erzählen. Zuletzt begleitet der Film Gulos, einen Reporter, unterwegs im abgelegensten und ärmsten Gebiet Zentralasiens. In den Bergen des Pamir, im ehemaligen Bürgerkriegsland Tadschikistan, berichtet Gulos über den Übergang von Not- zur Selbsthilfe. |
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Die Dominikanische Republik, ein Inselstaat im karibischen
Meer mit neun Millionen Bewohnern, etwa so groß wie Niedersachsen.
Der Film erzählt Geschichten über das Leben fernab der Traumstrände. Er stellt Menschen wie den blinden Bauern Roberto vor, dessen Felder kaum noch etwas hergeben, der weg will aus seinem Dorf und sein Glück in der Stadt versuchen. Oder Paulina: wo sie lebt, haben Abholzung und Übernutzung eine wüstenhafte Schneise in das tropische Paradies geschlagen. Wir lernen Liku kennen, einen Zuckerrohrschneider, der illegal aus Haiti kam und Dominga, die sich in der Hauptstadt Santo Domingo mit einem Schönheitssalon durchschlägt. Der Film zeigt den Jugendlichen Joan, der nichts lieber möchte, als raus aus dem Elendsviertel und er begleitet Jacqueline, eine Prostituierte, die gelernt hat, sich nicht mehr zu verstecken. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welthungerhilfe
und der Europäischen Union |