Für mehr als 4000 Jahre segelten indische Schiffe auf dem Meer, das nicht ohne Grund der „Indische“ Ozean heißt. Und Händler aus Arabien und Afrika, China und Europa ankerten in den Häfen Indiens. Wir kennen ihre Berichte von Gewürzen und Edelsteinen, von Seide und Baumwolltuchen, ein Seehandel der Reichtum brachte für Indiens Händler und Herrscher.

Das unabhängige Indien, sozialistisch orientiert, trieb jahrzehntelang kaum Außenhandel. Doch langsam besinnt sich das Land wieder seiner Häfen, seiner Küsten und seiner langen Geschichte des Seehandels, heute, zu Zeiten der Globalisierung.

Drei Filme entdecken

3 x 43’30 oder 3 x 52’’, Digital Beta, 16:9, produziert für den Bayerischen Rundfunk, gefördert mit Mitteln der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, MFG.

Teil 1: Von Gujarat nach Bombay
Teil 2: An die Malabar-Küste
Teil 3: Von der Coromandel Küste nach Kalkutta



 

5.600 Kilometer zieht sich die Küste Indiens: von der pakistanischen Grenze bis an die Südspitze des Subkontinents und wieder hinauf bis zur Mündung des Ganges. Die drei Filme folgen dieser Küstenlinie, auf der Suche nach Spuren der großen maritimen Geschichte Indiens, einer Geschichte, die selbst in Indien weitgehend unbekannt ist.

Per Segel-Dhow, Bus oder mit dem Zug bewegen sich die Filme, treffen die Menschen, die an Indiens Küsten leben und arbeiten. Diese Menschen stehen im Mittelpunkt der Filme.

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