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Kai Pen
papierdünne Bögen aus Flussalgen, traditioneller laotischer
Snack. Kai wächst im Mekong und seinen Nebenflüssen in Nordlaos,
„geerntet“ wird es während der Trockenzeit. Mit Hilfe
eines Würz&Klebe-Suds (aus Tamarinden und einer sauren Dschungelpflaume)
werden Strähnen von Kai zu Bögen gelegt, weichgeklopft, mit
Sesam, Knoblauch, und Tomatenscheiben bestreut, dann luftgetrocknet.
In Laos wird Kai Pen wenige Sekunden durch nicht zu heißes Pflanzenöl
gezogen.
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Kao Kiep
dünne luftgetrocknete Cracker aus Luang Prabang aus gedämpften
Kassawa-Wurzeln, viel Palmzucker-Sirup sowie Kokosflocken, Sesam und
Ingwer. Vor dem Verzehr Kao Kiep kurz rösten oder frittieren. Kann
zu Seafood-Salaten und Desserts jeder Art gereicht werden. Marks erste
Entdeckung ...
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Bael-Frucht
laotisch Mak Dum, lat. Aegle Marmelos. Die zur Zitrus-Familie gehörende
Frucht ist eine Urform unserer heutigen Orange, stammt ursprünglich
aus Indien und ist heute auch in Laos, Burma und Thailand verbreitet.
Als Obst nicht genießbar, wird deshalb in Scheiben getrocknet.
Duftet intensiv und einzigartig, bitter-süß, nach karamellisierter
Orange. In Asien wird Bael nur zu Tee gebrüht. Mark nutzt sie für
Drinks, Saucen, Suppen, Pudding, Ente a l’Orange.
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Gewürzliane
Laotisch Sa-Kahn, wächst wild in feuchten Flusstälern. Uraltes
nordlaotisches Gewürzholz, wird in Stücke gehackt, mitgekocht,
aber nicht mitgegessen. Schmeckt pfefferig-komplex, leicht süß
und herb zugleich, mit Noten von Leder, Nelken, Zimt, Kardamom. Es passt
zu fast allen Fleisch- und Fischgerichten, zu allem, was geschmort und
gedämpft wird.
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Mak-Kenn
Pfefferbusch, wächst wild im tropischen Bergwald in Nordlaos, ist
aber auch im Bergland Vietnams und Thailands verbreitet. Dort nutzen
v.a. ethnische Minderheiten den Wildpfeffer, sammeln ihn im Wald und
verkaufen ihn gelegentlich auf Märkten. Mak-Ken riecht ungewöhnlich
frisch, zitronig, hat aber eine höllische Schärfe, die wie
ein kleiner elektrischer Schlag über die Zunge zischt. Mark entdeckte
Mak-Kenn während der Dreharbeiten und seine Idee, Wodka mit dem
wilden Pfeffer zu versetzen, überzeugte uns und seine Köche
sofort.
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Die „Dschungelnuss“
laotisch Mak-Guu, lat. Draconpomelon Dao, Samen eines 30 Meter hohen
Baumriesen, von Mark im entlegenen laotisch-vietnamesischen Grenzgebiet
eher zufällig „entdeckt“. Mit Salz, Knoblauch, einer
gerösteten Chilischote und ein wenig Frühlingszwiebel mörsert
das Bergvolk der Akha die Baumsamen zu einem „Dschungelnuss-Pesto“.
Macht auch wunderbare Desserts.
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Kalamansi-Limonen-Honig
Wildbienenhonig, vermischt mit dem Saft der wilden Kalamansi-Limonen.
Mark hat den Honig in einer entlegenen Bergregion der Philippinen entdeckt.
Der Foodhunter-Honig schmeckt unerwartet. Unerwartet gut. Auch Starköche,
die schon alles tausendmal geschmeckt haben, sind - erst irritiert -
und dann hingerissen von diesem Honig. Wow! Er passt zu Marinaden, Saucen,
Joghurt, Eis, Panna Cotta u.s.w.
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